Redaktion
Selbstschutz.net · ein Projekt von MediaEcho
Sechs Personen teilen sich die Themen dieser Website auf – von Deeskalation über Waffenrecht bis zur Notfallausrüstung. Wer worüber schreibt und aus welchem Blickwinkel, steht hier.
Jonas Wittkamp
Verhalten & Deeskalation
Jonas schreibt über Deeskalation, Verhalten in Gefahrensituationen und die Frage, welche Kurse für Laien etwas bringen. Er geht das Thema nüchtern an und hält wenig von Techniken, die nur im Training funktionieren. Selbst hat er zwei Selbstverteidigungskurse besucht und dabei vor allem gelernt, wie oft man besser geht. Ihn stört, dass Angst als Verkaufsargument benutzt wird.
Nina Brandes
Abwehrmittel & Vergleiche
Nina kümmert sich um Abwehrmittel – Sprays, Alarmgeräte, Schreckschusswaffen – und vergleicht dabei, was Hersteller versprechen und was ein Gerät in der Hand tatsächlich leistet. Sie trägt seit Jahren einen Schrillalarm am Schlüsselbund und hat ihn genau einmal gebraucht. Am meisten ärgert sie, dass Frauen Produkte verkauft werden, deren Rechtslage im Shop nicht einmal erwähnt wird.
Markus Heilmann
Waffenrecht & Notwehr
Markus übernimmt das Waffenrecht: Führen und Transport, Kleiner Waffenschein, Notwehr und die Frage, was verboten ist, obwohl man es kaufen kann. Er liest Gesetzestexte und Urteile lieber selbst, als Forenwissen zu übernehmen, und übersetzt sie in Alltagssprache. Den Kleinen Waffenschein hat er selbst beantragt und dabei gemerkt, wie unterschiedlich Behörden arbeiten. Ihn nervt, wie sorglos Onlinehändler mit dem Thema umgehen.
Sabine Roth
Einbruchschutz
Sabine schreibt über Einbruchschutz, von der Fenstersicherung bis zur Kamera, und rechnet nach, was eine Maßnahme kostet und wie viel Zeit sie einem Täter tatsächlich abverlangt. Sie hat ihr eigenes Reihenhaus nach einem Einbruch in der Nachbarschaft nachgerüstet und dabei gelernt, dass Mechanik vor Elektronik kommt. Was sie stört: Alarmanlagen, die als Rundumschutz verkauft werden.
Florian Aumüller
Krisenvorsorge & Vorräte
Florian beschäftigt sich mit Krisenvorsorge: Vorräte, Stromausfall, Notfallpläne und das Verhalten in konkreten Szenarien. Er orientiert sich an den Empfehlungen der Katastrophenschutzbehörden und hält Abstand von allem, was nach Endzeit klingt. Seine eigene Familie hat einen Zehn-Tage-Vorrat und einen Plan, wer wen abholt. Ihn stört, dass Vorsorge entweder belächelt oder ins Extreme gezogen wird.
Lea Schönfeld
Notfallausrüstung
Lea vergleicht Notfallausrüstung: Powerstations, Radios, Wasserfilter, Kocher und Erste-Hilfe-Sets. Sie fragt bei jedem Produkt zuerst, ob es auch im Alltag nützt, und misst Herstellerangaben zu Kapazität und Laufzeit an realistischen Bedingungen. Auf Campingtouren mit ihrer Familie hat sie einen Teil davon selbst im Einsatz gehabt. Am meisten ärgern sie fertige Notfallrucksäcke mit viel Verpackung und wenig Inhalt.
So entsteht ein Beitrag
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Frage festlegen
Am Anfang steht eine Frage, die Leser tatsächlich stellen – etwa „Darf ich dieses Messer in der Bahn dabeihaben?“ –, nicht ein Suchbegriff, um den herum ein Text gebaut wird.
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Recherchieren und belegen
Wir arbeiten mit Gesetzestexten, Behördenempfehlungen von Polizei und Bevölkerungsschutz, Prüfzeichen und Herstellerunterlagen. Woher eine Angabe stammt und auf welchen Stand sie sich bezieht, steht im Beitrag.
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Schreiben und gegenlesen
Jeder Beitrag wird von einer zweiten Person aus der Redaktion gelesen, bevor er online geht. Geprüft wird vor allem, ob rechtliche Aussagen gedeckt sind und ob die Grenzen eines Produkts mitgenannt werden.
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Aktuell halten
Beiträge zu Waffenrecht, Verbotszonen, Zulassungen und Preisen prüfen wir in Abständen nach und aktualisieren sie, wenn sich die Lage geändert hat. Was sich nicht ändert, lassen wir stehen.
Korrekturen und Aktualisierungen
Inhalte veralten, besonders bei Preisen, Fristen und Förderprogrammen. Wir überarbeiten Beiträge, wenn sich die Sachlage ändert, und weisen wesentliche Änderungen am Beitrag aus.
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